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Als Freud im 19.Jahrhundert die Psyche des Menschen erforschte, begegnete er einer unbekannten Größe - er nannte sie das Unbewußte.
C.G. Jung fügte dem individuellen Unbewußten das kollektive Unbewußte hinzu. Damit beschreibt er archetypische Komplexe in der Psyche des Einzelnen, die unabhängig von Rasse und Erziehung bei jedem Menschen vorkommen. Die Archetypen von Vater und Mutter sind Beispiele. Jung erklärte, daß Bilder und Symbole die Sprache des Unbewußten seien. Seine Botschaften sind rational oft nicht zu verstehen. In Symbolen spiegelt sich auch unser Verhältnis zur gegengeschlechtlichen Seite. Jung sprach von Anima und Animus - der weiblichen Seite im Mann und der männlichen Seite in der Frau. Ein weiterer wichtiger Teil der Psyche ist der Schatten. Jung benannte ihn so, weil er unsere verdrängten Anteile enthält.
Aus der Sicht des Bewußtseins agiert das Unbewußte mehr im Hintergrund. Wir sind uns seiner Wirkung meist nicht bewußt. Der Alltag verdeckt seine Tätigkeit. Im Schlaf kannt es sich in Träumen zeigen.
Bilder sind dabei das Tor zur Seele - in eine eigene Welt, wo auch heute noch Märchengestalten leben und Monster hausen.
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