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Wenn wir uns auf den Weg machen, Sinnfragen zu beantworten, wissen wir meist nicht, wo es hingehen soll und fragen uns:
Was suchen wir eigentlich?
Ist es wirklich noch das Außen, was uns anzieht? Augenscheinlich sind viele Menschen im Außen auf der Suche: in Familie, Beruf oder Freizeit!
Was wir aber sicher wollen ist: Glücklich sein!
Im tibetischen Buddhismus heißt es: Wir Menschen sind intelligent. Doch gerade dieses Potential schafft uns auch oft Leiden. Laut der buddhistischen Philosophie liegt die Wurzel unseres Leidens im Geist. Die drei Geistesgifte von Leidenschaft (Gier), Hass und Unwissenheit bringen uns das Leid.
Angenehme Erfahrungen sollen möglichst lange dauern. Negative Erfahrungen lehnen wir ab. In diesem Mechanismus spinnen wir ein Netz aus Anhaftung und Abneigung und reiben uns dabei auf.
Die Welt ändert sich ständig
Wenn wir genauer hinsehen, dann erkennen wir, dass wir oft davon ausgehen, dass Dinge solide existieren. Wir vergessen, dass alles einem stetigem Wandel unterliegt. Unser Körper mit seinen Milliarden Zellen ist ein Beispiel dafür, denn er erneuert sich jede Sekunde.
Wagen wir einmal einen Blick in unseren Geist.
Gedanken und Gefühle
Konfrontiert sind wir dann erst einmal mit der Ebene der Gedanken und Gefühle. Daraus bauen wir das Bild von uns und der Welt um uns herum. Aber auch die Gedanken und Gefühle sind nicht beständig, sondern ändern sich von Augenblick zu Augenblick. Wer sind wir also?
Jenseits von Gedanken
Im “Herzsutra” - dem Sutra (Schrift) der transzendenten Weisheit wird ein Geisteszustand beschrieben, der unserer wahren Natur entspricht. Dort heißt es:
Jenseits von Worten, jenseits von Gedanken, unbeschreibbar, Prajnaparamita, ungeboren, unvergänglich, von himmelsgleicher Natur [...]
Wenn wir diese Momente der Einsicht in unserem Bewußtsein üben und verlängern, dann haben wir Zugang zum transpersonalen Raum und seinen Erfahrungen.

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