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Betrachten wir unser Leben einmal genauer. Wir sind in unserer Ursprungsfamilie groß geworden. Wahrscheinlich haben wir eine Schule besucht und einen Beruf erlernt. Wir haben uns verliebt, sind Beziehungen eingegangen und auf dem besten Weg älter zu werden.
Das Leben hat uns geprägt - wir haben eine Persönlichkeit - eine Vorstellung von der Person, die wir glauben, zu sein. Auf dieser Basis treffen wir Entscheidungen und übernehmen Verantwortung für uns und andere. Wir befinden uns auf der Ebene des Bewußtseins.
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Oft spüren wir, daß sich noch eine andere Macht durch unser Leben zieht, die wir nicht so recht beeinflussen können. Wenn wir sie im Außen wirken sehen, sprechen wir von Schicksal. Diese Kraft scheint sich, unserer Kontrolle zu entziehen.
Hier betreten wir den Bereich des Unbewußten. Die Seele spiegelt sich für uns in Träumen und Bildern und ermahnt uns, unsere Anbindung an etwas Größeres nicht aus den Augen zu verlieren. Hier hausen unsere Schatten, verdrängt von Abwehrmechanismen und Widerständen. Wünsche und Sehnsüchte beleben die Szenerie und beeinflussen mehr oder weniger stark unseren Alltag.
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Der letzte Erfahrungsbereich verläßt die Ebene unserer Persönlichkeit endgültig. Hier stoßen wir auf essentielle Fragen.
Wer bin ich nach meinem Tod? Warum passiert all das Leid in der Welt?
Meistens ist unser ICH an diesem Punkt mit einer großen Ohnmacht konfrontiert. Für die Beantwortung dieser Fragen muß es sich auf äußerst unsicheren Boden begeben - in den Transpersonalen Raum. Hier können wir uns neue Bewußtseinsräume erschließen. Wir erfahren Stille, Raum, Mitgefühl und Liebe. Stärke, Freude und Präsenz können sich spontan manifestieren. Widersprüchlichkeiten haben ein Ende.
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